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Bier ABC.


Bier Lexikon mit Informationen über Biere von A bis (fast) Z.



 

 


In unseren Shop finden Sie eine große Auswahl an Flaschenbieren und Fassbieren: Alkoholfreies Bier, Flaschenbier 0,33l, Flaschenbier 0,5l, Weizenbier.
 

Bier Lexikon

A – Alkoholfrei


Per Gesetz gilt als alkoholfreies Bier bereits ein Bier, das weniger als 0,5 Prozent Alkohol hat.
Es gibt aber auch erste alkoholfreie Biere, mit 0,0 Prozent Alkohol.


Gärung: unter- oder obergärig

Stammwürze: 7 bis 12 %

Alkoholgehalt: unter 0,5 %

Rezenz: spritzig und erfrischend

Aussehen und Geschmack: hellblond, leicht malzbetont, würzig, hopfig und leicht bitter.


Besonderes: Alkoholfreie Biere gibt es als unterschiedliche Sorten und Geschmacksvarianten. Sie sind eine gute Alternative für Kraftfahrer. Hergestellt wird es durch gebremste Gärung bzw. durch nachträglichen Alkoholentzug.



A – Alt, Altbier


Altbier ist eine Spezialität, die vor allem in Nordrhein-Westfalen ihre Freunde hat.
Das obergärige Bier erreicht dort einen Anteil von etwa 10 Prozent der produzierten Biere.


Auch wenn der Name es vermuten lässt, Altbier ist nicht alt. Vielmehr hat es seinen Namen,
da es nach dem "alten Rezept" also obergärig gebraut wird.


Altbier mit einer Stammwürze von etwa 11,5 Prozent hat einen Alkoholgehalt von fast 5 Prozent. Der Geschmackt ist leicht malzig aber trotzdem erfirschend herb. Am besten genießt man sein Alt bei einer Trinktemperatur von 8 bis 10 Grad Celsius.


Gärung: obergärig
Stammwürze: 11,2 bis 12 %
Alkoholgehalt: 4 bis 5 %
Rezenz: Aussehen und Geschmack: bernsteinrot bis dunkelbraun, hopfenbitter und malzig aber dennoch aromatisch.

Besonderes: Altbier aus Münster schmeckt in der Regel leicht säuerlich und erinnert an Wein.



B – Biermix


Vor einigen Jahren war der Markt an Biermischgetränke noch übersichtlich: Es gab Radler, Diesel und Alster. Mittlerweile hat fast jede Brauerei ihr Sortiment mit Biermischgetränken erweitert. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Meist wird Pils oder Weizen als Basis benutzt. Biermischgetränke sind besonders im Sommer sehr erfrischend und sprechen eine junge Zielgruppe an.


Gärung: obergärig oder untergäring und gemischt

Stammwürze: Alkoholgehalt: variiert je nach Mix, meist zwischen 2 und 2,5 Vol.%, aber es gibt auch alkoholfreie Biermischgetränke.

Rezenz: meist stark, hohe Anreicherung von Kohlensäure

Aussehen und Geschmack: je nach Biermix unterschiedlich, meist mild und süßlich



B – Bock, Starkbier


Diese Biersorte entstand in Klöstern, wo die Mönche die lange Fastenzeit mit dem Bockbier überbrückten. Sie können sowohl obergärig als auch untergärig gebraut werden und in heller oder dunkler Form vorkommen. Der Bock wird über die Stammwürze definiert. Mit einer Stammwürze von mindestens 16 % werden sie als Bock und solche mit mindestens 18% als Doppelbock.


Gärung: untergärig und obergärig

Stammwürze: mindestens 16 %

Alkoholgehalt: 5 bis 6 % und mehr

Rezenz: hohe Rezenz, frischer Geschmack

Aussehen und Geschmack: Bockbiere gibt es von hell bis fast schwarz; klarer, vollmundiger Geschmack mit Malzaroma.

Besonderes: Im Herbst gebraut im Frühjahr genossen. Namensgebend ist die niedersächsische Stadt Einbeck. Die Hellen werden als heller Bock, Maibock oder Weizenbock bezeichnet.



K – Kölsch


Kölsch ist ein helles, hopfenbetontes und obergäriges Vollbier. Welches Bier sich "Kölsch" nennen darf, regelt die Kölsch-Konvention von 1985.


Kölsch wird aus einem schlanken, zylindrischen Glas mit einem Inhalt von 0,2 Liter getrunken. Der Kellner verwendet zum Servieren den Kranz – ein Behältnis für bis zu 18 Stangen mit zwei Tragegriffen in der Mitte – je einer oben und im Boden.


Gärung: obergärig

Stammwürze: 11 bis 12 %

Alkoholgehalt: etwa 4 bis 5 %

Rezenz: hohe Rezemz, frischer Geschmack

Aussehen und Geschmack: süffig, mild und schmeckt frisch


Besonderes: Kölsch verdankt seine Berühmtheit vor allem der Darreichung in den schlanken zyndrischen Gläsern. Die EU verlieh dem Bier den Status einer geografisch geschützen
Angabe
(ähnlich dem Champagner).



L – Lager


Lagerbiere wurden ursprünglich stärker eingebraut, damit sie länger gelagert und exportiert werden konnten. Sie zeichnen sich durch einen leichten, süffigen Geschmack aus, der durch das ausgewogene Verhältnis zwischen Bitter- und Aromahopfen hervorgerufen wird. Lagerbiere sind blank gefiltert und meist von hellgelber Farbe, weshalb sie häufig als "Helles" bezeichnet werden.


Gärung: untergärig

Stammwürze: 11,0 bis 12 %

Alkoholgehalt: 3,5 bis 5,5 %

Rezenz: mild prickelnd

Aussehen und Geschmack: Lager gibt es als hell oder dunkel.
Farbe: hellgelb bis tiefdunkel. Leichte Hopfennote, leichtes Bier, eher malzaromatisch Geschmack.


Besonderes: Alle untergärigen Biere wurden früher aufgrund der längeren Lagerung auch als Lagerbiere bezeichnet.




P – Pilsener, Pils


Eine Stammwürze von etwa 11 % und ein Alkoholgehalt von 4,8 % macht das Pils zu einem Vollbier, das am besten kühl mit einer Temperatur von acht Grand Celcius genossen wird. Seinen Namen verdankt das Bier der Stadt, wo es 1842 zum ersten ausgeschenkt wurde: dem tschechischen Pilsen (Plzen). Seine ersten deutschen Freunde fand das Bier in Preußen, bevor es sich auch Süddeutschland verbreitete. Heute ist das Pils mit seiner goldenen Farbe das meistgetrunkene Bier in Deutschland.


Gärung: untergärig

Stammwürze: 11,0 bis 12,5 %

Alkoholgehalt: 4,5 bis 5,5 %

Rezenz: mild prickelnd

Aussehen und Geschmack: hell- bis goldfarben, feinwürziger und zartbitterer Geschmack.


Besonderes: Das erste Bier Pilsener Brauart wurde vom bayerischen Braumeister Josef Groll 1842 in Pilsen ausgeschenkt.




S – Schwarzbier


Schwarzbier gehört zu den Vollbieren. Es wird mit einer Stammwürze von mindestens 11 % gebraut und der Alkoholgehalt liegt bei rund 5 %. Die dunkle Färbung erhält das Schwarzbier durch die Verwendung von dunklen Röstmalzen, die dem Bier die malzbetonte Note verleihen.


Gärung: untergärig

Stammwürze: 11,5 bis 12,5 %

Alkoholgehalt: 4,5 bis 5,0 %

Rezenz: eher geringe Spritzigkeit

Aussehen und Geschmack: tiefdunkel, schwarz, vollmundiger Geswchmack mit hohem Malzgeschmack, dennoch durchaus frisch und schlank.


Besonderes: Durch die Nutzung von Röstmalz erhält man die dunkle Farbe. Seit 1543 in Thüringen nachgewiesen.




W – Weißbier / Weizen


Das Brauen von Weizenbier erfolgt durch die Nutzung von Weizenmalz anstatt von Gerstenmalz. Beim Weizen wird zwischen zwei Varianten unterschieden. Das Hefeweizen ist ungefiltert, da die Hefepartikel im Bier belassen wird. Im Gegensatz dazu wird das klare Kristallweizen gefiltert.


Gärung: obergärig

Stammwürze: 11,5 bis 13,5 %

Alkoholgehalt: 4,5 bis 5,5 %

Rezenz: hohe Spritzigkeit (besonders bei Kristallweizen)

Aussehen und Geschmack: lichtgelb bis tiefdunkel; leicht hopfenbitter, malzaromatisch dabei aber lieblich und vor allem spritzig, was auf den hohen Kohelnsäuregehalt zurück zu führen ist.


Besonderes: Die Heimat liegt in Bayern. Der Malzanteil hat aus mindestens 50% Weizenmalz zu bestehen.


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